Bernd Schumacher, amtierender Deutscher Hochsprungmeister
der M65, hat sich der TGT angeschlossen.
Bernd Schumacher, Jahrgang 1946, verstärkt seit dem 1. Januar 2012
die Abteilung der aktiven LA-Senioren. Als Jugendlicher probierte er
einige Sportarten aus und blieb zunächst beim Hochsprung hängen.
Als Aktiver wechselte er dann zum Hürdenlauf und war über mehr als
ein Jahrzehnt in dieser Disziplin äußerst erfolgreich.
Über Rheinland und Westdeutsche Meister ging es bis hin zu Starts
bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften. In dieser Zeit
trainierte er unter anderem auch sechs Jahre lang mit dem sehr erfolg-
reichen Trierer Gewichtheber Oswald Junkes. Eine Erfahrung, die ihm
bei seinem heutigen Trainingsaufbau noch zugute kommt.
Nach seiner aktiven Zeit hielt sich der verheiratete Familienvater mit
Vollyball und anderen Sportarten fit.
Seit etwa acht Jahren hat es ihn dann wieder zu seinem ursprünglichen Metier zurückgezogen. Nachdem er
2004 wieder ins Training eingestiegen war, musste er bald feststellen, dass das mit dem Hürdenlauf nicht
mehr das Richtige war und er fand zu seiner ursprünglichen Liebe, dem Hochsprung, zurück.
Schnell war er wieder in der Erfolgsspur und war beispielsweise 2007 Zweiter in der Halle und 2009 Dritter
bei den Europameisterschaften. 2011 war dann der Durchbruch in der M 65 mit dem Deutschen Meistertitel,
sowohl in der Halle als auch im Freien.
Nach seinem Wechsel zu uns im Januar 2012 war der erste Start im neuen Jahr recht vielversprechend.
Am 8. Januar wurde er bei den Westdeutschen Wintermeisterschaften in der Halle in der M 65 überlegen
Meister.
Der Vorstand und die Mitglieder der Leichtathletikabteilung freuen sich über den prominenten Zugang
und heißen ihn herzlich Willkommen!
Wir knacken bei den Sportabzeichenabnahmen zum dritten Mal die 400er Teilnehmer-Marke.
Mit 426 Abnahmen neuer Vereinsrekord.
Hans Bisdorf, der 1. Vorsitzende der TG Trier 1880, begrüßte eine große Zahl von Gewinnern bei der
diesjährigen Verleihung des Deutschen Sportabzeichens. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck,
dass die TG Trier auch in diesem Jahr wieder Spitze im Sportbund Rheinland ist.
Er dankte dem Macher der ganzen Aktionen, Matthias Kapp, mit seinen vielen Helfern.
Die regelmäßige Betreuung der in Kooperation mit dem Verein ausgetragenen Bundes-
jugendspiele der Grundschulen Feyen, Heiligkreuz,Mariahof und St. Matthias läuft sehr gut.
Immer wieder wird für die Teilnehmer des Sommer-Turncamp des Turngau Mosel-Saar die
Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen von der TG durchgeführt.
Seit 2008 gibt es in Zusammenarbeit mit dem Trierischen Volksfreund und der BARMER
GEK den TV Ferienspaß, bei dem 60 bis 70 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren eine
Woche lang rundum betreut werden, mit dem Ziel, durch sportliche Aktivitäten die
Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens Jugend zu erreichen. Als Prüfer und Helfer
standen das ganze Jahr über unter Federführung des Leichtathletikwartes Matthias Kapp
zur Verfügung: Hans Bisdorf, Uli Bohner, Helga Frischmann, Alfred Girault, Irene Girault,
Micky Günther, Ulli Hönscher, Hedi Kapp, Bärbel Kiefer, Wolfgang Meiborg, Anton Naer-
ger, Hans Schulz, Eckhard Stabenow, Ingeborg Stabenow, Anni Wagenknecht und Hans
Zimmer. Ihnen allen gilt der besondere Dank des Leichtathletikwartes und des Vorstandes.
Die Aktivitäten übers Jahr führten wieder zu hervorragenden Ergebnissen. Mit 426 Ab-
nahmen hat der Verein nach 2008 und 2009 zum dritten Mal die 400er Marke geknackt
und einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Das Jahr 2011 bietet einige Besonderheiten.
Josef Kittel, Jahrgang 1920, hat mit 91 Jahren zum 33. Mal die Prüfung erfolgreich be
standen. Er ist damit sicherlich einer der ältesten Absolventen in Deutschland. Mit Alfred
Kersch, Hans Zimmer, Hans Bisdorf und Hans Schulz haben vier weitere Absolventen
bereits das 80. Lebensjahr überschritten. Neben 26 Erwachsenen, die in 2011 erstmals
dabei waren, glänzt Karl-Heinz Wallerius mit 54 Gold-Prüfungen. Ein anderes Beispiel:
75 Mal Gold bringt das Ehepaar Hedi (35) und Matthias Kapp (40) gemeinsam ein.
Auch die aktiven Leistungsträger wie Alfred Girault, amtierender Europameister im
10-km-Mannschafts-Straßenlauf, oder der mehrfache Rheinlandmeister Hans Schulz
machen bei der Olympiamedaille für Jedermann mit.
Besonderen Wert legt die TG auf die Jugend. Bei den verschiedensten Aktionen erfüllten immerhin fast 300 Kinder und Jugendliche die
Bedingungen und konnten sich über die Abzeichen und Urkunden freuen. Auch hier wird großer Wert auf Ausdauer gelegt. Der Beweis:
Lea Tullius und Christoph Schneider erreichten Gold mit der Zahl 8, gefolgt von Josephin Jeibmann und Jan Lehmann mit der Zahl 7.
Die ganze Bandbreite des Deutschen Sportabzeichens auf
einen Blick (von links nach rechts): Der Älteste: Josef Kittel,
Jahrgang 1920, hat mit 91 Jahren zum 33. Mal Gold, der
Jüngste, Philipp Alt, gerade 7 Jahre geworden, zum 1. Mal
das Deutsche Sportabzeichen Jugend erworben.
> Heike Görg-Lambertz, mit 44 Jahren erstmals dabei.
> Rekordhalter Karl-Heinz Wallerius, 78 Jahre, mit 54 Prüf-
ungen Spitzenreiter.
> Familiensportabzeichen, drei Generationen:
Dr. Georg-Michael Peter mit Tochter Birthe Hilmes und
Enkel Mathis Hilmes, gemeinsam nicht nur durchs Leben.
> 75 mal Gold für das Ehepaar Hedi (35) und Matthias
Kapp (40).